Kinder der Ewigkeit

Roman

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783453526105
Sprache: Deutsch
Umfang: 687 S.
Format (T/L/B): 4.7 x 20.5 x 13.5 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Was macht ein Profikiller, wenn die Menschen den Tod besiegt haben?Die Zukunft: Die Menschen haben sich in der Galaxis ausgebreitet und zahlreiche Allianzen mit Außerirdischen geschmiedet. Und sie haben - mittels hoch entwickelter Biotechnik - den Tod besiegt. Keine guten Zeiten also für unseren Helden, möchte man meinen, übt er doch den Beruf eines Profikillers aus. Doch dann erhält er wider Erwarten noch einen Auftrag. Einen Auftrag, der das Universum für immer verändern wird .

Autorenportrait

Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, hat mit seinen Romanen die deutsche Science-Fiction-Literatur des letzten Jahrzehnts entscheidend mitgeprägt. Mit dem erfolgreichen 2Kantaki"-Zyklus - bestehend aus Diamant, Der Metamorph, Der Zeitkrieg, Feuervögel, Feuerstürme und Feuerträume - gelang ihm Anfang der 2000er Jahre der Durchbruch. Seither sind spektakuläre Zukunftsvisionen verbunden mit einem atemberaubenden Thrillerplot zu seinem Markenzeichen geworden. Außerdem liegen von ihm die Mystery-Thriller Äon, Die Stadt und Seelenfänger vor. Andreas Brandhorst hat viele Jahre in Italien gelebt und ist inzwischen in seine alte Heimat in Norddeutschland zurückgekehrt.

Leseprobe

Als Esebian in sein Haus ?ber den Experimentalseen von Angar zur?ckkehrte, wusste er sofort, dass etwas nicht stimmte.W?end f?nfhundert Meter weiter unten zweihundertsiebenunddrei?g feuchtigkeitsorientierte Spezies in einem Beschleunigten ?ologischen Experiment grunzend, quiekend und manchmal in stummer Verzweiflung um ihr ?erleben k?ften, herrschte hier oben Stille. Aber es war eine Stille, die weniger friedlich geworden war; irgendwo darin verbarg sich Gefahr.Reiner Instinkt lie?Esebian im Eingang innehalten, ein alter Instinkt, so tief in ihm verankert, dass er selbst in seinem derzeitigen mentalen Modus, dem des gelassenen Wissenschaftlers, Alarm schlug."Kommen Sie herein", erklang die Stimme eines Fremden.Es war v?llig unm?glich, dass sich jemand ohne Autorisierung Zugang verschafft hatte. Das Haus war mit den besten Sicherheitssystemen ausgestattet, die man f?r Meriten bekommen konnte. Esebian musste es wissen, denn er hatte einen gro?n Teil seines Lebens damit verbracht, solche Systeme zu ?berlisten.Er trat einen Schritt vor und damit ?ber die erste Sicherheitsschwelle, die ihm durch subliminale Signale mitteilte, dass sein Haus ?ber volles Verteidigungspotenzial verf?gte. Seine Erweiterungen meldeten Bereitschaft."Ich verstehe Ihre ?erraschung", fuhr die Stimme aus dem Innern des Hauses fort. "Ich versichere Ihnen, dass Sie nichts zu bef?rchten haben. Zumindest nicht hier."Esebian ging weiter und brachte auch die anderen Sicherheitsschwellen hinter sich, woraufhin das Innere des Hauses vom Stand-by - in den Standardmodus wechselte. Mehrere Zimmer entstanden, mit M?beln aus dunklem Holz, wie er es mochte. Neben dem Tisch im Salon stand eine humanoide Gestalt vor dem hellen Hintergrund des breiten Panoramafensters, das sich zum Himmel von Angar ?ffnete und in der Ferne einige der fliegenden Forschungsstationen zeigte."Wer sind Sie?", fragte er und meinte eigentlich: Was sind Sie?"Nennen Sie mich. Tirrhel.""Sie verletzen meine Privatsph?, Tirrhel." Esebian ging zum Tisch im Salon und stellte seine Tasche darauf ab, in der sich auch einige externe Erweiterungen befanden."Niemand kann uns h?ren, niemand kann uns sehen", sagte Tirrhel unger?hrt. "F?r den Rest der Welten findet dieses Gespr? nicht statt. Und wenn Sie gestatten: Ihre Privatsph? spielt in diesem Zusammenhang eine untergeordnete Rolle."Esebian begann zu ahnen, was es mit dem ungebetenenGast auf sich hatte. Eine der M?glichkeiten, und derzeit die unangenehmste, bestand darin, dass es sich um einen Schatten seiner Vergangenheit handelte. Manche Br?cken lie?n sich nie ganz abbrechen. Aber dass sie ihn ausgerechnet hier gefunden hatten, wer auch immer "sie" waren."Dieses Haus steht mit dem Magister beim Filigran ?ber dem ersten Planeten dieses Sonnensystems in Verbindung", sagte er."Nicht mehr", erwiderte der Fremde gelassen. "Ich finde es erstaunlich, dass Sie es noch nicht bemerkt haben. Sind Sie nachl?ig geworden?"Esebian wandte den Blick nicht von dem Fremden ab, als er mit einem Wink das Gesteninterface aktivierte und unmittelbar darauf den Grund f?r die Stille erfuhr, die ihm zuvor aufgefallen war: Aus dem angeregten Dialog des Hauses mit den verschiedenen Teilen des fast dreihundert Millionen Kilometer entfernten Magisters war ein gelegentliches Fl?stern geworden."Haben Sie die Verbindung unterbrochen?", fragte Esebian erstaunt. "Ja."Das war Anlass genug f?r Esebian, den Besucher auf seiner pers?nlichen Gef?lichkeitsskala drei Stufen h?her einzuordnen. Er hatte nicht nur die Sicherheitsschwellen des Hauses ?berwunden, unter ihnen einige sehr kreative, sondern auch den Kontakt zum Magister unterbrochen. So etwas erforderte erhebliche Ressourcen. Zum zweiten Mal innerhalb einer Minute fragte sich Esebian, wie er reagieren sollte. Er konnte seine eigenen Waffen verwenden, oder die des Hauses. Nichts deutete auf ein Neutralisierungsfeld hin, und die Verletzung der Privatsph? galt nicht nur auf den Hohen Welten als schweres Verbrechen, sondern auch hier im H

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