Beschreibung
Wenn die Demokratie in der Krise steckt und der gesellschaftliche Zusammenhalt bröckelt, geht es ans Kerngeschäft der Intellektuellen. Doch die hitzigen Debatten münden in fatale Polarisierungen. Ulrike Ackermann plädiert für eine Rückbesinnung auf antitotalitäre und liberale Traditionen, um die politische Mitte intellektuell neu zu besetzen.Die Gesellschaft zersplittert in immer neue Kollektive, die für ihre Gruppeninteressen kämpfen. Wichtige Kontroversen werden nicht aus der politischen Mitte heraus geführt, sondern entzünden sich von den Rändern her. Deutschlands Intellektuelle wie Joachim Gauck, Uwe Tellkamp, Harald Welzer oder Thea Dorn streiten um die Meinungsführerschaft. Gelingt es ihnen, die ideologische und moralische Polarisierung aufzubrechen? Ackermann fordert eine antitotalitäre Selbstaufklärung, um dem Furor des Fundamentalismus, der von Rechten, Linken und Islamisten gleichermaßen bedient wird, entgegenzutreten.
Autorenportrait
Prof. Dr. Ulrike Ackermann ist Politikwissenschaftlerin und Soziologin. 2009 gründete sie das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung, das sie seitdem leitet. 2008 wurde sie als Professorin berufen und lehrte bis 2014 Politische Wissenschaften mit dem Schwerpunkt »Freiheitsforschung und Freiheitslehre« in Heidelberg. 2002 gründete und leitete sie das Europäische Forum an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Darüber hinaus arbeitet sie seit vielen Jahren als freie Autorin für Funk und Print.
Inhalt
INHALT7 Einleitung14 Intellektuelle im politischen Kräftespiel14 Ihre Präsenz in Deutschland und Frankreich18 Verortungen von rechts bis links21 Altes Blockdenken und Versuche der Überwindung31 Öffentlichkeit und Meinung31 Wandel des Debattenraums33 Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter39 Streit um die Meinungsfreiheit45 Shitstorms und Hochschulpolitik52 Polarisierungen52 Tumult auf der Frankfurter Buchmesse61 "Man wird doch wohl noch sagen dürfen "69 Totalitarismus revisited75 Politische Vertrauenskrise75 Der Absturz der Volksparteien79 Krise der Repräsentation82 Die Erosion der politischen Mitte89 Aufbegehren gegen Althergebrachtes93 Überkommene Organisationen und schillernde Neulinge104 Forschung zur politischen Vertrauenskrise116 Neue gesellschaftliche Spaltungen117 Elitenkritik und Elitenversagen122 Die Segregation der Mittelschicht129 Verwerfungen zwischen Stadt und Land Inhalt 6138 Wie viel Heimat braucht der Mensch?138 Streitpunkt Nation147 Migration und Integration160 Der politische Islam176 Westliche Selbstzweifel und Identitätspolitik176 Antiwestliche Ressentiments180 Identitätspolitik von rechts und links183 Wertekanon unter Beschuss193 Plädoyer für eine antitotalitäre Selbstaufklärung199 Danksagung200 Literatur
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