Túatha Dé Danann. Nekropolis

eBook - Teil 2

8,99 €
(inkl. MwSt.)
E-Book Download

Download

Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783862822065
Sprache: Deutsch
Umfang: 189 S., 0.47 MB
Auflage: 1. Auflage 2012
E-Book
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen

Beschreibung

Nach ihrer Flucht durch die Traumkorridore erreichen Cornelis und seine Begleiter Bella Constanzia, die Nekropolis. In einer letzten Anstrengung soll der Junge aus Bandahui die Welt vor dem alles vernichtenden Kataklysmus retten, doch leider hat er nicht die geringste Ahnung, wie er das anstellen soll. Und schon stehen die Túatha Dé Danann, die Todfeinde der Menschen, vor den Toren der Nekropolis und bereiten sich auf den Sturm auf die letzte Zitadelle der Menschheit vor.

Autorenportrait

Sean O'Connell, in England geboren und in London und Lindau (Bodensee) aufgewachsen, lebt seit einigen Jahren in Ravensburg/Weingarten. Seine erste Kurzgeschichte schrieb er im Alter von neun Jahren, sechs Jahre später folgten erste Publikationen in Science Fiction- und Fantasy-Fanzines. Gemeinsam mit Wolfgang Kehl (Arndt Ellmer, 'Perry Rhodan') entwickelte er als 16-Jähriger u. a. eine semiprofessionelle Science-Fantasy-Serie ('Starlords'), die in den Neunziger Jahren eine Zweitauflage beim NIMBUS-Verlag erlebte. Später kooperierte er noch einmal mit Ellmer für einen Heftroman der Zauberkreis-Reihe. O'Connell machte sich das Schreiben und Arbeiten im künstlerischen Bereich zum Beruf: Er war Radiomoderator beim Lokalradio, Mitinhaber einer Videoproduktionsgesellschaft und als freier Mitarbeiter der Lokalzeitung tätig. An der Universität Konstanz studierte er Literaturwissenschaft, Philosophie, Kunst- und Medienwissenschaft. Ab 1998 arbeitete er als Redakteur bei einer österreichischen Landeszeitung ('Vorarlberger Nachrichten') und wurde 2001 Leiter einer in Österreich und Süddeutschland tätigen Werbeagentur. 2002 wechselte er schließlich in die Computerbranche. 2005 begann er mit der Arbeit an seinem Roman 'Tír na nÓg', der in zwei Teilen 2011/12 im ACABUS Verlag erschien.

Leseprobe

Aus Kapitel 3 - Der Herr der Gehirne:Cornelis lag in lichtloser Finsternis auf einem Berg von Leichen, die einen süßlich fauligen Geruch verströmten, den er von verdorbenen Lebensmitteln her kannte. Jedes Mal, wenn sich aufgrund einer Kurskorrektur etwas unter ihm bewegte und ein neuer Schwall Gase seine Nase erreichte, wurde ihm furchtbar übel. Vielleicht, dachte er, riechen wir Menschen zu Lebzeiten ja genauso, nur nicht ganz so intensiv. Er versuchte sich abzulenken, an etwas Anderes zu denken, aber die Zersetzung der Kadaver befand sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Es war unmöglich, diesen Gestank zu ignorieren. Er konnte sogar die schwitzige Feuchtigkeit der Toten unter seinen Fingerkuppen spüren und ballte sie deshalb rasch zu Fäusten. Nach einer scheinbar endlos langen Zeit, in der die Kadaver in seiner Vorstellung erneut zum Leben erwacht waren und mit bleichen Fingern nach ihm griffen, schlugen überraschend und vollkommen unvermittelt schwere Metallklammern von außen dumpf gegen den Rumpf der Gondel. Cornelis erschrak fast zu Tode. Die Fahrt war vorüber, das Luftschiff hatte offensichtlich einen Landeflansch erreicht.Von fern waren dumpfe Stimmen zu hören, aber Cornelis musste lange Minuten ausharren, ehe der Frachtraumdeckel über ihm geöffnet wurde."Nachschub ", brummte ein Mann mit müder Stimme von draußen. "Kommt schon, macht den Sauger klar."Das diffus hereinfallende Licht ließ Cornelis für einen kurzen Moment die Abmessungen seines Gefängnisses erahnen. Ein Viereck, vielleicht zehn Kubikmeter groß, dachte er. Fugenlose, glatte Wände aus Stahl. Sie waren beschmiert. Vertikale braunrote Streifen.Cornelis riskierte einen genaueren Blick.Er erkannte getrocknetes Blut. In diesem Moment senkte sich eine quadratische, dunkle Glocke über die Öffnung. Der Sauger, dachte Cornelis. Dann hob mit einem Mal ein ohrenbetäubender Lärm an und ein unglaublicher Sog erfasste den Jungen. Die Leichen, wie auch er selbst, wurden nach oben in den riesigen Saugstutzen gerissen. Eine albtraumhafte Ansammlung von widerlich stinkenden toten Körpern rotierte mit ihm durch das gewundene Röhrensystem - hinauf, hinauf, immer höher, immer schneller - einem unbekannten Ziel entgegen. Dann hörte der Sog ganz unvermittelt auf und Cornelis fiel schreiend aus großer Höhe in kaltes Wasser. Er tauchte unter, sank solange, bis er Boden berührte, und stieß sich wieder ab, schoss empor und spuckte angewidert aus. Er befand sich mitten in einem riesigen Bassin, in dem tote Körper wie Flöße umhertrieben. Das rötlich schimmernde, eiskalte Wasser, das ihm im Stehen fast bis zur Brust reichte, war durchsetzt mit feinen Gewebeteilen. Er würgte und verzog das Gesicht vor Entsetzen. Dann blickte er nach oben. An der Decke drehten sich lautlos stählerne Ventilatoren. Eine Vielzahl Lufttauscher milderte den Gestank ab. Rings um ihn herum, im Dämmer der aktiven Notbeleuchtung, erkannte Cornelis eine geflieste Plattform mit Wandregalen. Darin befanden sich vertraute gläserne Rohre, die sich an der Vorderseite zu Saugglocken weiteten und rückseitig mit stählernen Tornistern verbunden waren. [] Vorsichtig watete er zwischen den Toten in Richtung Bassinrand, wo entlang der Rückwände metallene Türen abzweigten, als ihn ein seltsames Plätschern in seinem Rücken innehalten ließ. Etwas hatte sich im Wasser bewegt, er hatte es aus den Augenwinkeln heraus gesehen. Winzige Wellen breiteten sich aus und dann durchbrach etwas die Wasseroberfläche: bleiche, runzlige Haut. Würmer. Unterarmlang. Es waren mindestens fünf oder sechs. Ihr Maul war, verglichen mit ihrer Körpergröße, geradezu riesig, versehen mit einem runden Kranz rasiermesserscharfer Zähne. Entsorgten sie etwa die Reste der Toten?[]

Informationen zu E-Books

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf eines Ebooks bei der BUCHBOX! Hier nun ein paar praktische Infos.

Adobe-ID

Hast du E-Books mit einem Kopierschutz (DRM) erworben, benötigst du dazu immer eine Adobe-ID. Bitte klicke einfach hier und trage dort Namen, Mailadresse und ein selbstgewähltes Passwort ein. Die Kombination von Mailadresse und Passwort ist deine Adobe-ID. Notiere sie dir bitte sorgfältig. 
 
Achtung: Wenn du kopiergeschützte E-Books OHNE Vergabe einer Adobe-ID herunterlädst, kannst du diese niemals auf einem anderen Gerät außer auf deinem PC lesen!!
 
Du hast dein Passwort zur Adobe-ID vergessen? Dann kannst du dies HIER neu beantragen.
 
 

Lesen auf dem Tablet oder Handy

Wenn du auf deinem Tablet lesen möchtest, verwende eine dafür geeignete App. 

Für iPad oder Iphone etc. hole dir im iTunes-Store die Lese-App Bluefire

Für Android-Geräte (z.B. Samsung) bekommst du die Lese-App Bluefire im GooglePlay-Store (oder auch: Aldiko)
 
Lesen auf einem E-Book-Reader oder am PC / MAC
 
Um die Dateien auf deinen PC herunter zu laden und auf dein E-Book-Lesegerät zu übertragen gibt es die Software ADE (Adobe Digital Editions).
 
 

Andere Geräte / Software

 

Kindle von Amazon. Wir empfehlen diese Geräte NICHT.

EPUB mit Adobe-DRM können nicht mit einem Kindle von Amazon gelesen werden. Weder das Dateiformat EPUB, noch der Kopierschutz Adobe-DRM sind mit dem Kindle kompatibel. Umgekehrt können alle bei Amazon gekauften E-Books nur auf dem Gerät von Amazon gelesen werden. Lesegeräte wie der Tolino sind im Gegensatz hierzu völlig frei: Du kannst bei vielen tausend Buchhandlungen online Ebooks für den Tolino kaufen. Zum Beispiel hier bei uns.

Software für Sony-E-Book-Reader

Wenn du einen Sony-Reader hast, dann findest du hier noch die zusätzliche Sony-Software.
 

Computer/Laptop mit Unix oder Linux

Die Software Adobe Digital Editions ist mit Unix und Linux nicht kompatibel. Mit einer WINE-Virtualisierung kommst du aber dennoch an deine E-Books.