Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783863561451
Sprache: Deutsch
Umfang: 172 S., BildernachweisAbbildung Titelseite und Ill
Format (T/L/B): 1.5 x 20 x 14.2 cm
Auflage: 1. Auflage 2017
Einband: kartoniertes Buch
Beschreibung
Norbert Sternmut gehört ohne Zweifel zu den be- gabtesten Lyrikern der deutschsprachigen Gegen- wartsliteratur. In seinen Gedichten entfal- tet Sternmut einen unüber- sehbar beziehungs reichen "Hexensabbat" der Ver- gänglichkeit, in dem Dinge und Menschen einander er- hellend und ver dunkelnd, gleichermaßen zu reden be- ginnen. Wie "Geist" und "Materie", so vertauschen auch "Ferne" und "Nähe" ihre überkommenen "Selbst verständlichkeiten" und werden füreinander durch- lässig auf eine opake Fakti- zität hin, die Bestimm- barkeit überhaupt als un- vordenkliche Beschränkung "zeigt". Das alles geht sicher "Über den Verstand". Aber darin, dass es Sternmut gelungen ist, "den Austausch/ der Klopfzeichen/ auf die Nul- linie" mit geradezu ma- terieller Intensität zu prä- sentieren, liegt sicher eines der wesentlichen Verdienste seiner Lyrik, die damit beispielhaft Czeslaw Mi- loszs These bestätigt, dass man die Möglichkeit der Philosophie in der Wir- klichkeit der Lyrik realisiert finden kann. Jürgen Hachmann
Autorenportrait
Norbert Sternmut, 1958 in Stuttgart geboren, lebt in Ludwigsburg bei Stuttgart. Seit 1980 ca. 90 Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, zahlreiche Buchveröffentlichungen (Romane, Lyrik, Theater) in verschiedenen Verlagen. Mitglied im VS.