Beschreibung
Vor dem Hintergrund einer grundlegenden Transformation des deutschen Wohlfahrtsstaats findet eine Neujustierung der Rechte und Pflichten zwischen Subjekt und Staat statt. Die aktuellen Wandlungsprozesse sind durch eine weiterhin hohe Relevanz der zunehmend schlechter bezahlten Erwerbsarbeit, die Erosion des männlichen Familienernährermodells sowie die Durchsetzung des Aktivierungsparadigmas in vielen Bereichen des Sozialstaates gekennzeichnet. Die Beiträge des Bandes untersuchen die daraus resultierenden Veränderungen im Verhältnis von Institutionen, Subjekten und Produktionsweisen. Die Untersuchungen nehmen die Wandlungen des Wohlfahrtsstaates theoretisch und empirisch fundiert in den Blick und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle sozialpolitische Transformationen und deren Ausgestaltung durch verschiedene AkteurInnen.
Autorenportrait
Mechthild Bereswill, Prof. Dr.phil., Professur für Soziologie der sozialen Differenzierung und Soziokultur am Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Kassel. Arbeitsgebiete: Soziologie und Sozialpsychologie der Geschlechterverhältnisse; Soziale Probleme, Soziale Ungleichheit; Qualitative Methodologien.
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Susanne Paul-Menn
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